…oder interkulturelle Probleme ueber den grossen Teich!
Gerade befinde ich mich in den USA/Washington, um eine Freundin zu besuchen, die ihr als Editorin im ARD-Haupstadtstudio fuer den WDR arbeitet. Durch sie gibt es Kontakt zu diversen ihrer Kollegen.
Die allermeisten, die wir hier kennenlernen sind Kolleginnen. Danach gefragt kam folgendes zustande, was ich bisher nur aus billigen amerikanischen Komoedien kannte und nicht fuer voll genommen habe.
Der Amerikaner an sich ist keinen Deut besser als die Jungs aus dem nahen Osten. Geht man abends ins Clubs oder Bars, so stehen Maennlein und Weiblein immer getrennt bei einander, ein wenig wie die Geschlechtertrennung in der Moschee
Dann soll es, wenn es mal in Gang kommt, richtig losgehen. Die Maedels sind da nicht naeher drauf eingegangen, aber es hoerte sich an als wenn man dann auch gerne mal in den Vollkoerperkontakt mit Fluessigkeitsaustausch in der Oeffentlichkeit geht. Bisher reine Spekulation, da die Erfahrungen fehlen.
ABER was wohl verbrieft ist, dass man sich mit dem anderen Geschlecht nur alleine trifft, treffen kann wenn man DATET. Ausnahmen gibts nur wenn man mit nem Typen schon in den Kindergarten gegangen ist, ansonsten sind zwischengeschlechtliche, platonische Freundschafte meist nicht denkbar. Man kann also davon ausgehen, wenn man auf eine Gruppe von Jungs und Maedels trifft, dass der Freund immer dabei ist.
Wenn einem an einer Frau was liegt so laedt man sie zum Abendessen eint:
Aber vorsicht nach dem dritten Date gehen alle Beteiligten und die Unbeteiligten davon aus, dass man mit einander in die Kiste geht. Wenn man als Frau einem Mann die Geschaeftsvisitenkarte gibt, dann ist es der Startschuss zum Dating, drei Ecken, ein Elfer.
Nach ca. drei Monaten fragt der Mann die Frau, ob es exklusiv ist, d.h. ob sie nur mit einem oder auch mit anderen parallel poppt…
Falls ja dann ist man wohl zusammen. Kein Wunder, dass die Amerikaner manchmal mit der Welt dort draussen ueberfordert sind, wenn ihre eigene so klar und einfach strukturiert istt ist.
Heute gehts zum Match England- USA, mal sehen wies wird.
Viele Gruesse Andreas
1 Antwort bis jetzt ↓
1 Dajana // Jun 16, 2010 at 01:25
USA für Fortgeschrittene?
Glaubst du eigentlich den Quatsch, den du hier schreibst? Es gibt mehr als 300 Mio US-Amerikaner mit vielfältigem kulturellen Hintergrund, die sich mit Sicherheit alle unterschiedlich kennen und lieben lernen, genauso wie bei uns.
Wenn du die USA nicht magst, dann such dir besser ein anderes Urlaubsland.
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