Wem das noch nicht reicht, der schauen sich diesen Spot auch noch an.
Wer sagt eigentlich, dass Werbung keinen Spass machen darf?
Und so kann amerikanische Autowerbung aussehen:
Das erinnert mich ein wenig an den technischen Stand der Waschmaschine von gestern abend…
4 Antworten bis jetzt ↓
1 Norman // Jun 15, 2010 at 09:22
Werbung für Autos ist die einzige, die keinen Brechreiz auslöst. Ok, der letzte Spot ist ziemlicher Quatsch, aber der zweite Beitrag von Audi hat mich gekriegt.
Mensch Andreas, schöne Eindrücke aus den USA, die Du beschreibst, gerne mehr davon. Neben den Kuriositäten habe ich etwas von einem USA-Aufenthalt besonders im Gedächtnis behalten: die offene Herzlichkeit der Menschen. Welche Erfahrungen hast Du in Washington gemacht?
Grüße!
2 Andreas // Jun 15, 2010 at 14:48
Moin Norman,
also bevor ich hier hergekommen bin haette ich Deine Einschaetzung mit der Freundlichkeit der Leute noch geteilt, denn in N.Y.C. vor Jahren ging es mir auch so. Mittlerweile muss ich sagen nervt mich dieses Land nur noch. Vielleicht bin ich zu alt dafuer. Vor ein paar Tagen waren wir in ner Kneipe zum Fussball schauen. Im Dachgarten hatten wir Drinks bestellt, zu denen uns ein Typ dort geraten hatte. Neben meinem Drink wollte ich noch nen Schachlikspiess vom Grill, da hiess es das sein nur fuer Freunde. O.k. Wir unterhielten uns auf deutsch und schon kam der gleiche Typ wieder und meine wenn wir Fussball schauen wollen, und er sagt uns das nur, bevor jemand boese wird, koennen wir ja ganz ans Ende des Raumes gehen. Dies sagte er selbstverstaendlich “ganz nett”!!! Ich meinte zwar das unten nichts von ner geschlossenen Gesellschaft steht, aber das war egal.
Gestern mach ich ein Foto von einem Van auf der Strasse in der Naehe des Weissen Hauses. Da kackt mich ein Typ an, ich solle das sein lassen, dies sei nicht Europa und das naechste Mal wuerde er mir einen in die Fresse hauen. Ich hatte nicht mitbekommen, dass es sein Wagen war, in dem er wohl wohnte. Wenn man das anstaendig sagt ist es auch kein Problem das Foto zu loeschen und ich hab auch keine Menschen ungefragt vordergruendig fotografiert…
Also brauch mir keiner mit Freundlichkeit zu kommen. Freundlich, wenn es um nichts geht, bis hart an die Schmerzgrenze das koenne die Amis sicher, aber zwischenmenschlich I give a shit on that!!!
3 Norman // Jun 21, 2010 at 10:55
Moin Andreas,
hmmm, Schade, dass Du solche Erfahrungen machen musstest. Vor Jahren habe ich mal in San Francisco ein Firmengespräch gehabt. Trotz dass wir geschäftlich keine Anknüpfungspunkte gefunden haben, hat der Firmeninhaber uns anschließend mit seinem Privatfahrzeug zum nächsten Termin gefahren und gleich noch ein bisschen Sightseeing gemacht. Ohne Servicelächeln und ohne die für unser Verständnis manchmal übertriebene “Politeness”, sondern einfach easy, freundlich und herzlich. Allerdings muss ich sagen, dass es wirklich einen Unterschied im Umgang mit Menschen zwischen Ost- und Westküste zu geben scheint. Genauso wie es einen zwischen Nord- und Süddeutschland gibt.
Naja, und Idioten gibt es hier wie dort. Aber eben auch ganz tolle Menschen.
Grüße,
Norman
4 Andreas // Jun 21, 2010 at 15:51
Moin Norman,
das hast völlig recht Idoten sind kein Privileg einer Nation, die gibts überall und wahrscheinlich gehe ich auch richtig in der Annahme, dass Du mich nicht als Schwarz-Weiss-Maler kennengelernt hast. Aber gerade deswegen ist es ganz besonders Ausdruck meiner Verwunderung, eben weil ich normal erst einmal alles relativiere und in den Kontext einordne, bis es meiner Umwelt zum Hals raushängt.
Aber es wir noch einmal einen versöhnlicheren Eintrag geben. alles in allem verstehe ich die Reiseeinträge als persönliche, subjektive, einseitige Momentaufnahmen, weil ich nicht den Anspruche habe(n kann) eine ausgewogene Reisereportge zu schreiben.
Hinterlasse einen Kommentar